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Sonntag, 6. Juli 2008
Über die musicalische Unbalance bey sog. >>Spielmannszügen<< (Nach der peripheren Anteilnahme am Hannoveraner Schützenfeste)
gegendenstrich, 21:02h
Unter musicalischen Gesichtspunkten betrachtet liefern sog. >>Spielmannszüge<< keine Juwelen ebndieser Cunst dar. Hier der Platz über gewisse Ungereymtheiten
Bericht zu geben.
Ersteinmal die Compositionen betreffend (Wer schreibt eigentlich Music für Spielmannszüge?); Grauenhafte, simple auf der 4+4 Form basierende Compositonen, Phrasenaneinadereihung, endlose Wiederholung, und das von jeder Gruppe. Die einzelnen Klangwolken vermischen sich zu einem an- und abschwellenden Konvolut von um wenige Metronomschläge unterschiedlichen Themen, Gesten.
Dann die Klangbalance;sie fällt sofort ins Auge. Vorallem die Piccolofloeten schmettern in mindestens 20facher Stärke in unerträglicher Höhe alles das, was schon in weniger gewagten Octavierungen grauenvoll wäre.
Dabei schlägt die große Trommel (von den weniger intellektuell begünstigten gerne als >>Guck ma Werna da, die Pauke!<< bezeichnet) auf alles das, was ( und das auch , was nicht) als Zählzeit empfunden werden könnte. Clarinetten trillern dazwischen, eyne Große Floete spielt mit (anstatt eyne Grundlage für die kleine Floete zu geben, obwohl sie selbst schon fundamentlos -sich einen Bass ersehnend- schwebt) und dabei verstärken auch die Glockenspiele den Chor der Piccoli, sodass auf den ersten Blicke (den ersten nur) eine ansprechende, selten gehörte Klangschattierung entsteht, die sich bald so abnutzt als dass die kreischenden Linien der Piccolofloeten und die akzentesetzenden Glockenspielgirlanden nur noch als Abklang einer fernen Welt erscheinen, wo minderwertige Melodien wenigstens nicht penetranst in celestösen Höhen nah an der Aspiringrenze schwirren.
Bericht zu geben.
Ersteinmal die Compositionen betreffend (Wer schreibt eigentlich Music für Spielmannszüge?); Grauenhafte, simple auf der 4+4 Form basierende Compositonen, Phrasenaneinadereihung, endlose Wiederholung, und das von jeder Gruppe. Die einzelnen Klangwolken vermischen sich zu einem an- und abschwellenden Konvolut von um wenige Metronomschläge unterschiedlichen Themen, Gesten.
Dann die Klangbalance;sie fällt sofort ins Auge. Vorallem die Piccolofloeten schmettern in mindestens 20facher Stärke in unerträglicher Höhe alles das, was schon in weniger gewagten Octavierungen grauenvoll wäre.
Dabei schlägt die große Trommel (von den weniger intellektuell begünstigten gerne als >>Guck ma Werna da, die Pauke!<< bezeichnet) auf alles das, was ( und das auch , was nicht) als Zählzeit empfunden werden könnte. Clarinetten trillern dazwischen, eyne Große Floete spielt mit (anstatt eyne Grundlage für die kleine Floete zu geben, obwohl sie selbst schon fundamentlos -sich einen Bass ersehnend- schwebt) und dabei verstärken auch die Glockenspiele den Chor der Piccoli, sodass auf den ersten Blicke (den ersten nur) eine ansprechende, selten gehörte Klangschattierung entsteht, die sich bald so abnutzt als dass die kreischenden Linien der Piccolofloeten und die akzentesetzenden Glockenspielgirlanden nur noch als Abklang einer fernen Welt erscheinen, wo minderwertige Melodien wenigstens nicht penetranst in celestösen Höhen nah an der Aspiringrenze schwirren.
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